Mvgida setzt am Ostermontag aus

Während sie Gegner*innen stets als Krawall suchende Berufsdemonstrant*innen darstellen, inszenieren sich Nazis gern als Verteidiger von Recht und Ordnung, die ja eigentlich auf der Seite der Gesetzeshüter*innen stehen. Auch Mvgida nutzt diese Strategie, um in ihrem Post vom 31.03.2015 den Polizist*innen den Ostermontag großzügig freizugeben – soll heißen: Kein Naziaufmarsch am 6.04. in Schwerin! Stattdessen rufen die stolzen Deutschen auf, an diesem Tag nach Dresden zur Veranstaltung ihres Vorbilds PEGIDA zu fahren.
Das heißt aber noch lange nicht, dass wir uns in MV an diesem Tag keine Nazis ansehen können, denn der frühere Mitorganisator Enrico Naumann hat am selben Tag eine Demo in Stralsund angemeldet, welche jedoch nicht unter dem Mvgida Label läuft. Möglicherweise zeichnet sich hier eine wünschenswerte Spaltung der „Volksbewegung“ in schlichte Rassist*innen und realitätsferne Verschwörungstheoretiker*innen ab.
Was auch immer der kommende Montag bringen mag, am darauffolgenden, dem 13.04.2015, hat sich der rassistische Mvgida-Mob in Schwerin angekündigt. Vermutlich wollen sie erneut auf dem Dreesch laufen und den Abriss der Blocks um den Berliner Platz nutzen, um ihre rassistischen Thesen mit für die Bevölkerung wichtigen Themen zu verknüpfen.

 

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